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Warum Kostenminimierung?

(1) Weil auch und gerade die versteckten Kosten zählen:

Welcher Anleger ist sich schon der Tatsache bewusst, dass ein „Berater“ mit dem Verkauf eines Fonds nicht nur den Ausgabeaufschlag, sondern zusätzlich jährlich rund die Hälfte der Managementgebühr erhält? Welcher Sparer hat sich in dem Moment, in dem er eine private Rentenversicherung, einen normalen aktiven Investmentfonds, ein Zertifikat oder einen geschlossenen Fonds erworben hat, die versteckten Kosten vorrechnen lassen? Generell unterliegen Finanzdienstleister aufgrund des allgemein üblichen provisionsbasierten Entlohnungssystems von vornherein einem enormen Interessenkonflikt, der dadurch zusätzlich verstärkt wird, dass die Verdienstspanne bei Finanzanlagen sehr groß ist.

(2) Weil die Kosten eine enorme langfristige Auswirkung auf den Vermögensendwert haben:

Wegen des Zinseszinseffektes wirken sich insbesondere laufende Kosten enorm auf den langfristigen Endwert eines Investments aus. Das Ausmaß dieses Effektes wird von den meisten Anlegern unterschätzt, weil Banken und Vermögensberater zumeist argumentieren, dass ihr spezielles Produkt die hohen Kosten durch eine besonders hohe Bruttorendite ausgleicht. Erfahrungsgemäß ist dies – jedenfalls langfristig gesehen – ein Trugschluss.