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Wichtigeres im Leben

(7) Sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren:

Einer der größten Feinde unseres Anlageerfolges sind wir selbst mit unseren Emotionen wie Angst, manchmal auch Panik, Gier, Gutgläubigkeit und – am häufigsten – unserer Selbstüberschätzung. Sehr viele Anleger, seien es private oder institutionelle, werden von solchen renditezerstörenden Emotionen, von kurzfristigem Denken, selektivem Erinnerungsvermögen und überhöhtem Selbstbewusstsein angetrieben, insbesondere dann, wenn Bankbetreuer und konventionelle Finanzberater sagen: „Jetzt müssen Sie agieren, weil bestimmte Produkte oder Anlagestrategien stark gefallen oder gestiegen sind.“

Schwankungen von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und Monat zu Monat sind langfristig gesehen bedeutungslos. Der größte Gefallen, den sich Buy-and-Hold-Anleger tun, ist, ihr Portfolio 364 Tage im Jahr zu ignorieren, die Finanzseiten in der Zeitung zu überblättern und dafür peu à peu und in aller Ruhe gute Investmentbücher zu lesen und/oder einem wirklich kompetenten Honorarberater zu vertrauen.

Das Angenehmste am Buy-and-Hold-Anlegen ist, dass Ihnen diese Investmentstrategie mehr Zeit lässt für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: für Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihre Hobbys. In welchem anderen Lebensbereich kann man sich sonst sicher sein, durch passives Verhalten mit großer Wahrscheinlichkeit im vorderen Zehntel zu landen?