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Institutionelle dominieren

(6) Privatanleger haben langfristig keine Chance gegen institutionelle Profianleger:

Bei jedem Wertpapierhandelsgeschäft gibt es stets einen Counterpart, der in Bezug auf die betreffende Transaktion vom exakten Gegenteil überzeugt ist. Andernfalls käme gar kein Geschäft zustande. Nur einer der beiden Beteiligten kann jedoch recht behalten, d. h., gegenüber dem Markt eine Überrendite erzielen; der andere erleidet notwendigerweise die spiegelbildliche Unterrendite. An der Börse bleibt Ihnen die Identität desjenigen, von dem Sie kaufen oder an den Sie verkaufen, in praktisch allen Fällen verborgen. Sie können sich demzufolge also nicht die „unfähigen“ oder „naiven“ Gegenparteien aussuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit einem institutionellen Profiinvestor „traden“, ist in jedem Fall hoch, denn gut 80 Prozent des weltweiten Aktienhandels (bei Anleihen, Devisen und Rohstoffen liegt die Rate sogar noch höher) werden von institutionellen Profiinvestoren getätigt. Es erscheint eher unwahrscheinlich, dass ein Privatanleger in einem Markt, den institutionelle Profis dominieren, auf lange Sicht und kontinuierlich zu den überdurchschnittlichen Anlegern zählt.