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Traditionelles Investieren

Traditionelles, sogenanntes „aktives“ Investieren (wie es Banken typischerweise propagieren) funktioniert aus folgenden Gründen nicht

(1) Auf lange Sicht liegen 90 Prozent und mehr aller aktiven Anleger (konventionelle Investmentfonds, Investmentzertifikate, Hedgefonds, geschlossene Fonds, Privatanleger, die ihr Portfolio selbst managen usw.) unter einem korrekt gewählten Vergleichsmaßstab (Benchmark1).

(2) Zwar gibt es für ein gegebenes Betrachtungsintervall (z. B. die letzten drei oder zwölf Monate, die letzten zehn Jahre oder die 20 Jahre von 1989 bis 2008) stets einzelne Anleger, die ihre Benchmark geschlagen haben, für die Allgemeinheit ist dieser Umstand jedoch nicht von Bedeutung. Der Grund: Diese kleine Gewinnergruppe (Outperformer-Gruppe) ändert sich in ihrer Zusammensetzung laufend. Wie die Wissenschaft in vielen Dutzenden Studien nachgewiesen hat, gibt es praktisch keine „Performance-Kontinuität“. Die Gewinner von heute sind die Verlierer von morgen – und umgekehrt. Wer etwas anderes behauptet (und das tut die Finanzbranche ständig), erzählt „Stammtischmärchen“, und die sind zumindest von der Wissenschaft nicht gedeckt.


1 Unter Benchmark versteht man einen Vergleichs-/Wertpapierindex, der zum Leistungsvergleich für einen aktiven Investmentfonds, ein Zertifikat oder das ganze Portfolio eines aktiven Anlegers dient.