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Kein aktives Investieren

Aktives Investieren und passives Buy-and-Hold-Investieren im Vergleich

  Aktives Investieren Buy-and-Hold-Ansatz
(passives Investieren)
Ziel Den Markt schlagen Die Marktrendite bei möglichst geringen Kostenabzügen zu erreichen
Anlagehorizont Typischerweise nicht festgelegt, generell eher kurz Sehr langfristig; Buy-and-Hold; oft bis zum Eintritt in den Ruhestand oder sogar darüber hinaus
Ansatz/Strategie Spekulativ: Fondsmanager/Anleger praktiziert Stock Picking oder Market Timing (geht Wetten gegen den Markt ein); häufiges Kaufen und Verkaufen Investierend: Fondsmanager/Anleger kauft den ganzen Markt; sehr seltenes Kaufen- und Verkaufen; Anleger erzielt Marktrendite
Verwendete Produkte Konventionelle, "aktiv gemanagte" Aktien- und Rentenfonds, Einzelaktien, Zertifikate, geschlossene Fonds - jedes Produkt ist firmenspezifisch und einzigartig Ausschließlich börsengehandelte Indexfonds und ETFs, die effizientesten Anlageprodukte zur Abbildung einer Asset-Klasse
Diversifikationsgrad Niedrig; Schwerpunkt oft auf deutschen Anlageklassen und -produkten Globale, systematische Diversifikation über mehrere breite Asset-Klassen hinweg
Transaktionskosten Hoch Niedrig
Nervliche Belastung für den Anleger Hoch Niedrig
Potenzial für "böse" Überraschungen Hoch Niedrig
Verbreitungsgrad unter deutschen Anlegern Über 90 % Weniger als 10 %
Anhänger/Unterstützer Banken, Fondsgesellschaften, fast alle Vermögensberater, Finanzmedien Wissenschaftler, darunter mehrere Nobelpreisträger, einige wenige spezialisierte Fondsgesellschaften
Realisierte, langfristige Nettorendite des durchschnittlichen Anlegers 2 bis 5 Prozentpunkte unter der Marktrendite (in der wissenschaftlichen Literatur mehrfach belegt). Marktrendite abzüglich etwa 0,5 Prozentpunkte





































Quelle:
Gerd Kommer, „Die Buy-and-Hold-Bibel“ (Campus Verlag)